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Recruiting über Instagram – 5 Do’s und Don’ts

Die Trends in der Personalbeschaffung ändern sich seit der Entstehung von Social Recruiting sehr schnell. Aktuell ist Recruiting über Instagram sehr erfolgreich. Auf dem populären sozialen Netzwerk ist genau die Zielgruppe unterwegs, die zurzeit am Arbeitsmarkt benötigt wird. Die 18- bis 34-Jährigen machen global mehr als die Hälfte der Instagram-Nutzer*innen aus. Doch auch Lehrlinge und ältere Fachkräfte können mit der Plattform erreicht werden. Wir haben je 5 Do’s und Don’ts für Sie zusammengefasst, die bei der Personalsuche über Instagram wichtig sind. 

Warum Instagram für Unternehmen ein wichtiger Kanal ist 

Die Social-Media-Plattform Instagram hat weltweit zwei Milliarden Nutzer*innen. In Österreich sind rund drei Millionen Menschen in dem sozialen Netzwerk registriert, was in etwa einem Drittel der Gesamtbevölkerung entspricht. In der Schweiz zählt Instagram mehr als vier Millionen User*innen, – fast die Hälfte der Einwohner. Mit einem Unternehmensprofil können Sie  

  • Ihre Firma bekannter machen,  
  • Vertrauen schaffen,  
  • mit Ihren Kund*innen interagieren,  
  • Ihre Produkte und Dienstleistungen vermarkten,  
  • neue Kund*innen erreichen und 
  • Ihr Image verbessern.

Wie Sie sehen, gibt es einige Gründe, warum Instagram für Unternehmen ein wichtiger Kanal ist. Doch nicht nur im Marketing-Bereich macht ein Unternehmensprofil Sinn, auch im Recruiting können Sie die Plattform zu Ihrem Vorteil nutzen. 

Welche Recruitingziele können mit Instagram erreicht werden? 

Generell werden zwei Ziele verfolgt: Zum einen möchten Unternehmen ihre Attraktivität als Arbeitgeber*innen stärken, zum anderen möchten sie neue Kandidat*innen erreichen und somit mehr Bewerbungen generieren. Beides ist in der heutigen Arbeitsmarktsituation sehr wichtig, denn es gibt viele offene Stellen, aber nur wenig fachlich qualifizierte Bewerber*innen. Zudem können auch Menschen erreicht werden, die nicht aktiv auf Jobsuche sind. Vor allem bei der Suche nach Fachkräften ist das ein großer Vorteil. Indem Sie sich als attraktive*r Arbeitgeber*in auf Instagram positionieren, öffnen Sie außerdem die Türe für Initiativbewerbungen.  
Beachten Sie die folgenden fünf Do’s und Dont’s, um die oben genannten Ziele zu erreichen. 

Recruiting über Instagram – 5 Do‘s 

1. Zielgruppe definieren 

Bevor Sie damit anfangen, Content zu posten, ist es wichtig, dass Sie Ihre Zielgruppe kennen. Wen möchten Sie auf Instagram erreichen? Beschäftigen Sie sich mit den Personen, die Sie ansprechen möchten, damit Sie verstehen, worauf diese Wert legen und welche Art von Beiträgen die User*innen gut finden. Wenn Sie Content erstellen, müssen Sie die Sprache Ihrer Zielgruppe sprechen. 

2. Employer Branding 

Das Image als Arbeitgeber*in ist ausschlaggebend beim Recruiting über Instagram. Die User*innen werden sich nur bei Ihnen bewerben, wenn sie das Gefühl haben, dass die Arbeit bei Ihnen Spaß macht und ein gutes Betriebsklima vorhanden ist. Dieses Gefühl vermitteln Sie am besten mit ansprechendem Content. 

3. Authentischer Content 

Authentischen Content auf Instagram zu bieten, ist eines der wichtigsten Do’s. Wenn Sie „gestellte“ Videos und Fotos hochladen und ein falsches oder irreführendes Bild von Ihrem Unternehmen zeichnen, wird sich das kurz- oder langfristig herumsprechen und Ihrem Image auf Dauer schaden. Die User*innen auf Instagram wollen „echten“ Content, der Gefühle und Emotionen weckt. Am besten gelingt das mit Ihren aktuellen Mitarbeiter*innen, die von ihrer Tätigkeit erzählen und einen Einblick in den Arbeitsalltag geben.  

4. Content mit Mehrwert 

Bilder und Videos, die Emotionen wecken oder Wissen vermitteln, können eine hohe Reichweite erzielen. Ein Tischlereibetrieb kann zum Beispiel ein Reel erstellen, in dem die Herstellung eines Möbelstücks erklärt und gezeigt wird und welche Materialien und Maschinen dafür verwendet werden. Sie können auch die Benefits hervorheben, die Ihr Unternehmen bietet oder Mitarbeiter*innen interviewen, um das Employer Branding zu stärken. 

5. Gezielte Werbung 

Nachdem Sie ansprechenden Content erstellt haben, wollen Sie mit Sicherheit auch die richtigen Personen damit erreichen. Neben der organischen Reichweite bietet Instagram auch die Möglichkeit der bezahlten Werbeanzeigen an. Der Vorteil hierbei ist, dass Sie individuell einstellen können, wem der Beitrag angezeigt werden soll und Sie somit genau die von Ihnen gewünschte Zielgruppe ansprechen können. Schenken Sie auch dem Community Management ausreichend Bedeutung. Wenn ein*e User*in bei einem Video kommentiert, dass die Arbeit nach Spaß ausschaut, können Sie die Person zum Beispiel auf Ihre offenen Stellen aufmerksam machen. 

5 Don’ts beim Recruiting über Instagram 

1. Keine Strategie  

Wenn Sie Ihr Employer Branding über Instagram aufbauen, benötigen Sie eine klare Strategie. Eine Social-Media-Betreuung ist zeitintensiv und kann nicht nebenbei gemacht werden. Erstellen Sie auch einen Zeitplan, denn Kontinuität ist ein wichtiger Faktor auf Social Media. Sind Sie nur aktiv, wenn Sie dringend eine Stelle besetzen müssen, werden Ihre Beiträge nur wenig organische Reichweite erzielen. 

2. Spam 

Im Gegensatz zu LinkedIn ist Instagram eine Plattform, die vorwiegend für private Zwecke genutzt wird. Daher ist es nicht ratsam, Personen mit Privatnachrichten zu spammen oder ständig auf Ihre offenen Stellen aufmerksam zu machen. Setzen Sie lieber auf authentischen Content, damit die User*innen Lust bekommen, sich von selbst bei Ihrem Unternehmen zu bewerben und Ihr Recruiting über Instagram zum Erfolg wird. 

3. Hürden 

Verweisen Sie die Instagram-User*innen auf Ihre Website oder Ihr Jobportal, ist es umso wichtiger, dass diese up to date sind. Das bedeutet, dass sowohl die Informationen als auch die Technik am neuesten Stand sein müssen. Lange Ladezeiten können dazu führen, dass eine Person eine Bewerbung wieder abbricht. Dasselbe gilt für einen umständlichen Bewerbungsprozess, denn Kandidat*innen möchte ihre Bewerbung so schnell wie möglich abschicken. 

4. Schlechte Qualität 

Bedenken Sie, dass Instagram in erster Linie eine visuelle Plattform ist. Somit entsteht der erste Eindruck bei den User*innen über die Optik und nicht über den Text. Das heißt nicht, dass jede Grafik perfekt sein muss, auch simple Anzeigen kommen gut an. Wichtig jedoch ist, dass die Bilder und Videos ordentlich und übersichtlich sind.  

  • Beachten Sie bei der Gestaltung, dass sich nahezu alle Personen die sozialen Netzwerke über Smartphones nutzen. Daher muss die Grafik für Handyanzeigen richtig formatiert werden. 
  • Besonders bei Story-Formaten wird oft nicht berücksichtigt, dass ein Abstand zu den Rändern gehalten werden muss, damit keine Informationen abgeschnitten werden. 
  • Weniger ist mehr. Die User haben es eilig und wollen sich keine endlosen Texte durchlesen. Beschränken Sie sich auf wenige, wesentliche Infos. 
  • Die Schriftgröße spielt eine große Rolle für die Lesbarkeit, genauso wie Farbkombinationen. Am besten zeigen Sie Ihre Grafik vor Veröffentlichung einigen Kolleg*innen und holen sich Feedback ein. 
  • Geben Sie klar zu erkennen, dass es sich um eine Stellenanzeige handelt, sonst besteht die Gefahr, dass die User*innen gleich weiterscrollen. 

5. Keine Interaktion 

Reagieren Sie weder auf Kommentare noch Nachrichten, werden Sie nicht nur vom Algorithmus schlechter bewertet. Auch die User*innen bekommen ein negatives Bild von Ihrem Unternehmen vermittelt, wenn Sie sich nicht wahrgenommen fühlen. Planen Sie sich daher regelmäßig Zeiten ein, zu denen Sie auf Nachrichten und Kommentare antworten. 

Jobs auf Instagram posten 

Da dieses soziale Netzwerk kein klassisches Jobportal ist, funktionieren auch die Stellenanzeigen auf Instagram etwas anders. Am besten erreichen Sie die User*innen, wie schon oben erwähnt, mit Employer Branding. Möchten Sie dennoch Jobs auf Instagram posten, sind bezahlte Werbeanzeigen am effektivsten. Unterschieden wird zwischen Storys, Reels und Anzeigen im Feed. Bedenken Sie: Social Media ist schnelllebig und weniger ist mehr. Auf Instagram sieht sich kaum jemand Videos an, die länger als 30 Sekunden dauern oder liest sich lange Texte durch. Kurz, prägnant und spannend lautet die Devise. In der Anzeige können Sie dann einen Link setzen, der den User zur Stellenanzeige führt. Dort können sich die Bewerber*innen die genaueren Details einholen. Sie benötigen Hilfe beim Recruiting über Instagram? Dann melden Sie sich bei uns! 

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