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7 Merkmale eines attraktiven Arbeitgebers

Am Arbeitsmarkt von heute, wo ein Kampf um Talente vorherrscht, ist die Arbeitgeberattraktivität wichtig wie nie. Der Gallup Engagement Index 2022 zeigt, dass nur 13 % der Mitarbeiter eine hohe emotionale Bindung an ihr Unternehmen verspüren. Umso wichtiger ist es für Unternehmen daher, ihren Angestellten Benefits zu bieten, die sie gerne zur Arbeit kommen lassen. Doch was macht einen attraktiven Arbeitgeber aus? Ein faires Gehalt und angenehmes Betriebsklima? Das ist zwar ein guter Start, reicht aber heutzutage längst nicht mehr aus. Weiterbildungsmöglichkeiten, flexible Arbeitszeiten und eine ausgeglichene Work-Life-Balance sind nur ein Teil der Wünsche von Bewerbern. Begehrenswert ist ein Unternehmen, das mehr bietet als nur einen Job – es bietet eine Perspektive und ein Zuhause für seine MitarbeiterInnen. Wir haben 7 Merkmale eines attraktiven Arbeitgebers für Sie zusammengefasst.

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1.  Ein positives Image

Der Ruf eines Unternehmens ist entscheidend bei der Arbeitgeberattraktivität. Es gibt kein mächtigeres Tool als die Mundpropaganda. Wenn sich herumspricht, dass eine Firma kein guter Arbeitgeber ist, wird sich auch niemand für eine Stelle bewerben. Auf Plattformen wie Kununu oder Glassdoor können MitarbeiterInnen ihr Unternehmen bewerten und detaillierte Auskünfte geben. Auch BewerberInnen können ihre Erfahrung des Bewerbungsprozesses teilen und damit die Entscheidung, ob sich auch andere Kandidaten bewerben, beeinflussen. Doch auch Marketing-Fauxpas wie zum Beispiel diskriminierende Werbeanzeigen können ein negatives Image zur Folge haben und Personalmangel nach sich ziehen.

Dank Social Media Kanäle wie LinkedIn, Instagram und Co. ist es in der heutigen Zeit sehr einfach, sein Image durch ansprechenden Content positiv zu gestalten. Nutzen Sie daher diese Möglichkeit und bespielen Sie Ihre Unternehmensprofile mit kreativen Bildern und Videos. Die stärkste Stimme, um Bewerber anzusprechen, sind Ihre eigenen MitarbeiterInnen. Beziehen Sie diese auf Social Media mit ein, sofern sie damit einverstanden sind. Außerdem berichtet man gerne von einem guten Arbeitgeber, weswegen so auch weiteres Personal erreicht werden kann. Zudem trägt ein guter Ruf dazu bei, dass die Mitarbeiterbindung erhöht wird. Seien Sie sich außerdem bewusst, dass ein positives Image nicht von heute auf morgen entsteht, sondern kontinuierlich aufgebaut und gepflegt werden muss.

2. Ein angenehmes Betriebsklima

Das Betriebsklima spielt eine wichtige Rolle bei der Arbeitgeberattraktivität. Schließlich verbringen Angestellte einen Großteil des Tages mit den Kollegen im Büro oder in der Werkstatt. Ein positives Arbeitsumfeld, in dem man sich wohlfühlt und gerne zur Arbeit kommt, ist daher unerlässlich. Ein attraktiver Arbeitgeber sorgt dafür, dass seine MitarbeiterInnen sich untereinander respektieren und unterstützen. Dies fängt bei Geschäftsführer und Führungskräften an, die durch ihre Vorbildfunktion einen wertschätzenden Umgang miteinander pflegen sollten. Fühlen sich die MitarbeiterInnen geschätzt und respektiert, steigt deren Motivation und Engagement. Zudem bestätigt eine umfangreiche Oxford-Studie aus dem Jahr 2019, dass glückliche Arbeitnehmer produktiver sind. Auch Teamevents fördern die Unternehmenskultur. Durch gemeinsame Aktivitäten wie Bowling, Escape-Room oder eine Schnitzeljagd wird das Vertrauen der Kollegen gestärkt und somit eine positive Arbeitsatmosphäre geschaffen. Kurz gesagt: Ein gutes Betriebsklima stärkt die Arbeitgeberattraktivität und trägt zum Unternehmenserfolg bei.

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3. Eine gute Kommunikation

Neben einem positiven Image und einem angenehmen Betriebsklima ist auch eine gute Kommunikation ein weiteres Merkmal für einen attraktiven Arbeitgeber. Es gibt mehrere Faktoren, die eine starke Kommunikation ausmachen:

Offene Fehlerkultur 

Seien Sie sich immer bewusst, dass Menschen in Ihrem Unternehmen arbeiten und wo Menschen arbeiten, passieren auch Fehler. Wichtig ist, wie mit Fehlern umgegangen wird. Die MitarbeiterInnen sollen schließlich nicht Angst davor haben, einen Fehler zu berichten. Schaffen Sie daher eine Atmosphäre, in der sich Angestellte nicht vor Konsequenzen fürchten müssen und klären Sie die Zusammenhänge, die zu dem Fehler geführt haben, um diesen in Zukunft vermeiden zu können. Dadurch wird der Fehler zur Learning-Experience und Prozesse können optimiert werden. 

Feedback 

Feedback ist ebenfalls ein wichtiger Faktor, der zu einer starken Kommunikation beiträgt. Das gilt sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber. Nur durch konstruktive Kritik kann Weiterentwicklung stattfinden. Durch offene Feedbackgespräche geben Sie die den MitarbeiterInnen auch die Möglichkeit, Verbesserungsvorschläge einzubringen.

Anweisungen

Bedenken Sie außerdem, dass Anweisungen klar und deutlich formuliert werden müssen und lassen Sie Raum für Rückfragen. Arbeitnehmer sollen das Gefühl haben, sich bei Fragen jederzeit an den Vorgesetzten wenden zu können, ohne Angst haben zu müssen, als unklug oder unprofessionell angesehen zu werden. 

Konfliktlösung 

Auch eine offene Kommunikation bei Konflikten und Problemen fördert ein positives Arbeitsklima und verhindert Missverständnisse. Setzen Sie auf Mediatoren, die sich in herausfordernden Situationen neutral verhalten können und haben Sie ein offenes Ohr für die Anliegen und Probleme Ihrer Angestellten. So können Konflikte konstruktiv gelöst werden.

Eine offene und transparente Kommunikation zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer schafft Vertrauen und fördert das Engagement der MitarbeiterInnen. Ein attraktives Unternehmen sollte daher eine Kultur der offenen Kommunikation fördern und seine Angestellten ermutigen, ihre Meinungen und Ideen zu teilen. Stellen Sie regelmäßig Updates und Informationen zur Verfügung, damit alle Arbeitnehmer auf dem neuesten Stand sind und lassen Sie Raum für Feedback und Diskussionen. 

4. Eine ausgeglichene Work-Life-Balance

Ein attraktiver Arbeitgeber bietet seinen Arbeitnehmern flexible Arbeitszeiten und ermöglicht somit eine bessere Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben. Niemand möchte einen Job, der das gesamte Leben dominiert und keine Zeit für Familie, Freunde oder Hobbys lässt. Auch für Eltern ist eine flexible Arbeitszeitgestaltung von großem Vorteil, wenn es darum geht, Kinderbetreuung und Beruf unter einen Hut zu bringen. Ein weiterer Punkt, der die Work-Life-Balance fördert, ist die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten. Ob nur an einzelnen Tagen im Home-Office oder komplett remote, kommt auf die Bedürfnisse von Unternehmen und Arbeitnehmer an. Ein Arbeitgeber, der diese Faktoren berücksichtigt, zeigt, dass er seine MitarbeiterInnen als Menschen wahrnimmt und nicht nur als Arbeitskräfte. Dies führt zu einer höheren Motivation im Team, was sich wiederum positiv auf die Produktivität und das Arbeitsklima auswirkt. Zudem kann ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit Burn-out vorbeugen.

5. Faire Entlohnung und Sozialleistungen

Ein faires Gehalt gehört heute schon zu den Mindestanforderungen von Bewerbern und sollte auch für einen attraktiven Arbeitgeber dazugehören. Eine gute Bezahlung ist außerdem moralisch richtig und beeinflusst die Zufriedenheit von MitarbeiterInnen. Doch auch Sozialleistungen, die über einen Obstkorb und Wasser hinausgehen, werden immer beliebter. Das sind unter anderem:

· Parkmöglichkeiten,

· Tickets für den öffentlichen Verkehr wie zum Beispiel Klimaticket,

· Betriebskantine oder Lunch-Gutscheine,

· Betriebliche Kinderbetreuung,

· Möglichkeit von Sabbaticals,

· Sport- und Freizeitangebote,

· Gesundheitsangebote.

Natürlich hat nicht jedes Unternehmen die gleichen Möglichkeiten, doch es muss nicht alles angeboten werden. Benefits für MitarbeiterInnen steigern deren Wohlbefinden und können die Mitarbeiterbindung erhöhen. Außerdem signalisieren Sie damit, dass Ihnen die Bedürfnisse Ihrer Angestellten wichtig sind.

The hand puts a wooden cube with the letter benefit. The word is written on wooden cubes standing on the dark table on the grey background.

6. Bereitstellung von modernen Arbeitsmittel

Die Technik entwickelt sich laufend weiter und unterstützt uns Menschen bei unserer täglichen Arbeit. Moderne Arbeitsmittel wie Laptops, Smartphones, höhenverstellbare Tische und ergonomische Stühle sorgen nicht nur für zufriedene MitarbeiterInnen, sondern tragen auch zu einer effizienteren Arbeitsweise bei. Zudem signalisieren Sie als Arbeitgeber, dass Sie am neuesten Stand der Technik sind und ein zukunftsorientiertes Unternehmen führen, das mit der Zeit geht. Ein moderner Arbeitsplatz hat auch einen positiven Einfluss auf das Image des Unternehmens und die Work-Life-Balance der Angestellten, denen damit mehr Flexibilität ermöglicht wird. Arbeitgeber, die in moderne Arbeitsmittel investieren, zeigen ihren MitarbeiterInnen Wertschätzung und dass sie ihnen ein angenehmes Arbeitsumfeld bieten möchten.

7. Möglichkeit zur Weiterbildung

Eine weitere wichtige Eigenschaft eines attraktiven Arbeitgebers ist die Bereitschaft, seinen Arbeitnehmern Weiterbildungsmöglichkeiten anzubieten.Damit signalisieren Sie den MitarbeiterInnen Interesse an deren Zukunft und Karrierezielen. Diese möchte nicht auf dem aktuellen Stand verharren, sondern ihr Wissen erweitern und neue Fähigkeiten erwerben. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Weiterbildung:

· Workshops und Seminare

· Interne oder externe Schulungen

· Lehre mit Matura

· Abendmatura

· Fortbildungen

Ein attraktiver Arbeitgeber fördert die individuellen Stärken und Talente der Arbeitnehmer und gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten und Kenntnisse in verschiedenen Projekten und Aufgabenbereichen einzusetzen. Durch Weiterbildungsangebote bilden Sie Ihr Fachpersonal von morgen aus und beugen dem Fachkräftemangel vor.

Wie aus den oben beschriebenen Punkten hervorgeht, gibt es einige Merkmale, die einen attraktiven Arbeitgeber ausmachen. Am wichtigsten in der heutigen Zeit ist es, flexibel zu bleiben, denn jeder Mensch hat andere Lebensumstände und dementsprechend andere Wünsche in Bezug auf seine Arbeit. Gehen Sie auf die individuellen Bedürfnisse ein, signalisieren Sie Interesse an Ihren MitarbeiterInnen und deren Wohlbefinden. Das erhöht die Mitarbeiterbindung ans Unternehmen und steigert die Produktivität. Es profitieren also sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer. 

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